Unser Weihnachtsdinner

An Weihnachten geht es nicht um Geschenke. Nein. Es geht ums Essen. Und da es in der Weihnachtszeit besonders gut schmecken muss, habe ich euch heute meine liebsten Rezepte vom Aperitif bis zum Dessert aufgeschrieben. Beginnen wir von vorne:

Aperitif

Bloody Lillet

Für diesen Aperitif benötigt ihr Lillet, Gin, Blutorangensaft, Ginger Ale, Rosmarin, Gurke, Orangen und Limetten. Klingt gesund? Ist es auch.

Ein 0,4l Glas mit 2 Gurkenscheiben, ein paar Orangen- und Limettenstückchen und ordentlich Eiswürfeln befüllen, jeweils ein Schnapsglas mit Gin und Lillet hinzufügen, einen Schuss Blutorangensaft dazugeben und mit Ginger Ale auffüllen. Mit dem Rosmarinzweig garnieren.

Fizzy Orange

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Für diesen Aperitif benötigt ihr Wodka, Grapefruitsaft, Orangen, trockenen Sekt und Eiswürfelbehälter. Eine kleine Kanne zu 2/3 mit Grapefruitsaft und 1/3 mit Wodka befüllen, die Mischung in Eiswürfelbehälter füllen und das ganze mindestens 24 Stunden im Gefrierfach lagern. Die Orangenscheiben und Eiswürfel in Gläser geben und mit Sekt auffüllen.

Die Vorspeise

Rote-Bete-Mozzarella-Birnen-Carpaccio auf Spinatbett

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Für 4 Personen:

3-4 Kugeln vorgegarte rote Bete

2 Birnen

2 Kugeln Mozzarella

frischer Blattspinat

Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer

Den Blattspinat waschen, trocknen und auf den Tellern ausbreiten. Die Bete, den Mozzarella und die Birne jeweils in sehr dünne Scheiben schneiden und abwechselnd auf dem Teller auslegen. Das ganze mit Olivenöl und Balsamico beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Ein fabulöses Käsebrett

Für mich darf auf einem Käsebrett keinesfalls eine schöne Auswahl an (wer hätte es gedacht?) Käse fehlen. Ich bevorzuge Schweizer Hartkäse, dazu ein Camembert und eine Kräuter-Frischkäsecreme, außerdem ein gehobelter Tete de Moine. Für die Fleischliebhaber gibt es Trüffelsalami und einen luftgetrockneten Schinken. Anbei liegen Trauben, Oliven, Artischocken und eine Tapenade. Dazu Weißbrot.

Die Hauptspeise 

Roastbeef mit winterlichem Gemüse, Kartoffelbrei und Maisbrot

Für ein ordentliches Roastbeef braucht man ein bisschen Mut, eine Portion Selbstvertrauen, ein Fleischthermometer und einen guten Metzger.

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Für 4 Personen benötigt ihr ca. 1,2kg Roastbeef

Außerdem Butterschmalz, Senf, Salbei, Thymian, Rosmarin (alles fein gehackt), Salz, Pfeffer und 3 Knoblauchzehen

Das Roastbeef eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Raumtemperatur annimmt.

Ofen auf 80 Grad vorheizen.

Das Fleisch am besten in einer gusseisernen Pfanne mit Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten. Ein Backblech mit Alufolie auslegen und das Fleisch auf das Blech legen. Die Hitze in der Pfanne stark reduzieren und dann die gehackten Kräuter im Fett schwenken. Das Fleisch mit Senf und Kräutern marinieren und die Knoblauchzehen um das Fleisch verteilen.IMG_4778

Ein Fleischthermometer in die dickste Stelle des Fleisches stecken, sodass die Kerntemperatur gut gemessen werden kann. Das Fleisch dann bei 80 Grad ca. 1,5-2 Stunden (je nach Dicke des Fleisches) in den Ofen schieben, dabei ständig nach der Kerntemperatur schauen. Die Kerntemperatur sollte nicht höher als 57/58 Grad steigen, so wird es schön rosa. Sobald das Fleisch diese Temperatur erreicht hat, aus dem Ofen nehmen, mit Alufolie umwickeln und 10 Minuten ruhen lassen. Danach aufschneiden.

Die Pfanne, die ihr für das Anbraten verwendet habt, könnt ihr anschließend für die Zubereitung der Sauce benutzen. Ihr braucht:

6 Schalotten

2 Stiele Sellerie

Olivenöl

400ml Bordeaux Rotwein

400ml Rinderfonds

200ml Rinderbrühe

2EL Worcestercauce

2EL Preiselbeeren

einen Schuss Honig und Senf

Thymian, Salz, Pfeffer

Die Schalotten und den Sellerie klein schneiden und in etwas Öl anbraten. Nach ein paar Minuten mit Rotwein ablöschen, alle restlichen Zutaten dazugeben und aufkochen. Eine gute halbe Stunde köcheln lassen, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Kartoffelpüree

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Für ein ordentliches Kartoffelpüree verwende ich sowohl normale Speisekartoffeln, als auch Süßkartoffeln. Ihr benötigt für 4 Personen:

3 Süßkartoffeln

5-6 normale Kartoffeln

Milch (ca. 80ml)

ein Stück Butter

einen Schuss Sahne

Muskatnuss

Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln schälen, klein schneiden und ca. 20 Minuten kochen, abgießen und stampfen. Die Milch erwärmen, die Butter darin schmelzen und die Mischung zusammen mit den Gewürzen und einem Schuss Sahne zu den Kartoffeln geben. Alles abschmecken und bis zur gewünschten Konsistenz weiter stampfen. Falls jemand keine Süßkartoffeln mag, empfehle ich herkömmliche Kartoffeln, genauso gekocht und gestampft und dafür mit einer ordentlichen Portion gehacktem Rosmarin verfeinert.

Maisbrot

Maisbrot ist eine Beilage, die in Amerika häufig verwendet wird, hier jedoch kaum einer kennt. Es hat eine weiche Konsistenz und schmeckt zu Fleisch und in Soße getunkt einfach wunderbar. Es hat einen ganz leicht süßen Beigeschmack.

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Ihr braucht:

1 Ei, 250ml Buttermilch, 50g geschmolzene Butter, 1/2 TL Salz, 2EL Zucker, jeweils 1TL Natron und Backpulver, 120g Maismehl, 150g Mehl

Buttermilch, Ei und Butter verquirlen, die trockenen Zutaten mischen und zu den flüssigen geben, alles kurz verrühren und in eine eckige Backform geben. Bei 180 Grad 15-20 Minuten backen. In Quadrate schneiden und servieren.

Winterliches Ofengemüße

Für 4 Personen: 4-6 Knollen rote Bete, 5-6 Möhren, 5-6 Pastinaken, 4 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 1 Zitrone, Olivenöl, Honig, Thymian, Salz, Pfeffer

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Das Gemüse waschen, schälen und vierteln. Auf einem Backblech auslegen, die Zitrone ebenfalls in Scheiben schneiden und dazulegen (später aber vor dem Servieren wegnehmen). Olivenöl mit Honig und den Gewürzen (Thymian klein gehackt) vermischen und über das Gemüse geben. ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen. Falls ihr das Gemüse zum Roastbeef macht: 180 Grad und 80 Grad sind ein großer Unterschied, wir haben daher das Gemüse vorher gemacht, die Temperatur dann auf 80 Grad heruntergedreht und dann das Roastbeef gebacken. Während der 10 minütigen Ruhezeit des Roastbeefs haben wir das Gemüse einfach nochmal im Ofen aufgewärmt.

Eine weitere Hauptspeise, die im Winter immer geht:

Entenbrust in Orangensauce mit Klößen und Rotkohl

Für 4 Personen nehmen wir 3 Entenbrüste á 350g.

Die Entenbrust rautenförmig auf der Fettseite einschneiden und dann auf dieser Seite in die Pfanne geben und anbraten. Kein weiteres Öl nötig. Nach 3 Minuten wenden und die Hautseite anbraten. Das Fleisch nach dem Braten mit der Fettseite nach oben in eine Auflaufform geben und bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.

Das Entenfett in der Pfanne bildet nun die perfekte Basis für eure Sauce. Ihr benötigt:

6 Schalotten

2 EL Zucker

ein Schuss Cointreau

300ml Rotwein

400ml Entenfonds

Abrieb und Saft von 3 Orangen

ein Schuss Honig, Salz, Pfeffer, Butter

Die Schalotten im Entenfett anbraten, danach den Zucker darübergeben und leicht karamellisieren. Mit Cointreau ablöschen. Mutige können den Orangenlikör auch anzünden 🙂 danach Rotwein, Fonds und Orangensaft- und Abrieb hinzugeben, mit Honig und Gewürzen abschmecken. Ordentlich einkochen, eventuell mit ein paar Butterflöckchen eindicken.

Zu Ente gibt es bei uns immer Klöße (ich empfehle den Halb&Halb Kloßteig von Henglein) und Rotkohl. Rotkohl aus dem Glas verfeinern wir mit Entenfett (oder Butter), Apfelstückchen (im Topf anbraten und mit 2EL Zucker karamellisieren lassen, anschließend Rotkohl dazu), außerdem einem Schuss Apfelsaft und einer Prise Zimt.

Dessert

Bratäpfel

 

 

Pro Person braucht ihr einen Boskoop Apfel (möglichst groß), außerdem:

3-4 Lebkuchen, gehackt (am besten nehmt ihr Lebkuchen ohne Oblate)

6 EL gehackte Mandeln

6EL gehackte Haselnüsse

Butter

Vanillesauce (ich empfehle die dänische Vanillesauce von Matilde, gibt es zum Beispiel bei Edeka im Kühlregal.)

Den Strunk des Apfels entfernen und mit der Lebkuchen-Nuss-Mischung befüllen. Ein kleines Stückchen Butter auf die Füllung legen. Äpfel 20-25 Minuten bei 180 Grad backen. Mit Vanillesauce servieren.

Für mein Rezept für Bratapfel-Tiramisu schaut ihr bitte einen Blogbeitrag weiter unten 🙂 Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim kochen und vor allem beim essen!

Lasst es euch schmecken!

Eure Lari

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Bratapfel-Tiramisu

Ein super einfaches, (relativ) schnelles und vor allem leckeres Winter-Weihnachts-Dessert. Bevor ich euch lang und breit erzähle, wie toll diese Nachspeise ist, komme ich direkt zum Rezept, damit ihr es selbst testen könnt.

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Für 8 Portionen benötigt ihr:

  • 4 große oder 6 kleine Boskoop Äpfel
  • 70 ml Apfelsaft
  • 50 ml Amaretto
  • 200g Zucker
  • eine Prise Zimt und eine Prise Lebkuchengewürz

außerdem

  • 250g Mascarpone
  • 250g Quark
  • 75g Joghurt
  • Mark einer Vanilleschote
  • 5 EL Zucker
  • eine Prise Zimt

außerdem

  • 200g Mandelplättchen
  • 4 EL Zucker
  • 3-4 Spekulatius Kekse
  • Eierlikör nach Bedarf

Die Äpfel entkernen und klein schneiden, die Schale könnt ihr ruhig lassen (wir wollen ja die Vitamine erhalten…). Apfelstückchen mit Apfelsaft, Amaretto, Zucker und Gewürzen ca. 5 Minuten kochen, bis die Äpfel weich sind. Wenn noch sehr viel Flüssigkeit übrig ist, die Masse absieben, ansonsten den ganzen Topf beiseite stellen und erkalten lassen. Ein bisschen Flüssigkeit schadet nicht, es sollte nur nicht „schwimmen“.

Für die Creme die Milchprodukte mit der Vanille, dem Zucker und Zimt zu einer cremigen Masse verrühren.

Die Mandelplättchen könnt ihr auch ganz easy lange vor Verzehr schon zubereiten. Dazu den Zucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren lassen, die Mandeln dazugeben, rühren bis sich alles verbunden hat und die gebrannten Mandeln dann auf einem Backpapier ausbreiten.

Falls ihr das Dessert am selben Tag serviert, könnt ihr alle Teile direkt hintereinander zubereiten. Ich habe die Apfelmasse aus Zeitgründen am Vortag gemacht und dann über Nacht im Kühlschrank gelagert, hat ebenfalls super funktioniert. Die Creme habe ich frisch gemacht und auch die gebrannten Mandelplättchen könnt ihr notfalls schon Tage vorher zubereiten.

Der schwierigste Teil ist geschafft, nun geht es ans Servieren. Die erste Schicht besteht aus der Apfelmasse, gefolgt von der Creme. Je nach Geschmack kann man nun 1-2 EL Eierlikör auf der Creme verteilen. Ich persönlich bin ein großer Eierlikör-Fan und hier ist er für mich sozusagen die Kirsche on top. Als letztes und am besten kurz vor dem Servieren bestreut ihr das Ganze noch mit Spekulatius-Krümeln und den gebrannten Mandeln – kurz vor dem Servieren, damit die Krümel noch Biss haben und nicht völlig aufgeweicht sind.

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Ich hoffe, euch schmeckt euch genauso gut wie mir und ich bin gespannt auf eure Ergebnisse!

Lasst es euch schmecken.

Eure Lari

Amore, mare e vino

Apulien – Salento

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Während ich diese Zeilen schreibe, liege ich noch im Halbschatten unter den Olivenbäumen am Pool und genieße die letzten Sonnenstrahlen, bevor es zurück ins herbstliche Deutschland geht.
Die letzten Tage über haben wir im schönen Salento mit dem türkisblauen Meer, dem wunderbaren Essen, dem erstklassigen Wein und den netten Menschen eine große Portion Dolce Vita erleben dürfen.

Damit auch ihr die größtmögliche Menge an Dolce Vita mitnehmt, habe ich euch hier meine Favoriten in den Rubriken Ausflüge, Essen und Wohnen zusammengefasst.

Wir waren 11 Tage im Salento, so heißt die Gegend im südlichsten Teil des Stiefelsabsatzes. Flughäfen dort sind in Bari und Brindisi. Dort solltet ihr euch ebenfalls ein Auto mieten, wir haben bei Avis gute Erfahrungen gemacht. (Tipp: fotografiert vor Abfahrt das Auto von allen Seiten, meistens sind da nämlich schon einige Kratzer drin.)

Unser Haus lag kurz vor der südlichsten Spitze und zwischen Flughafen Bari und dazwischen befinden sich die allerschönsten Ausflugsziele.

Beginnen wir kurz hinter Bari, bei Polignano a Mare. Das ist eine etwas größere Stadt, die eigentlich auf jeder To-Do Liste eines Reisenden in Apulien stehen sollte. Zumindest denke ich das, weil mir die Stadt (und der Strand) im Vorfeld unzählige Male empfohlen wurden. Wir haben es leider zeitlich nicht mehr geschafft, Polignano a Mare zu besuchen.

Kurz darauf im Landesinneren befindet sich Alberobello, dort findet ihr die Trulli, das sind kleine Steinhäuschen, die ganz typisch für diese Gegend sind. Dieses Ausflugsziel kann ich nur bedingt empfehlen, nämlich wenn man genug Zeit für die Fahrt mitbringt und vorher ausgiebig alle Strände der Gegend abgeklappert hat – ich fand die Strände nämlich sehr viel schöner als dieses doch etwas sehr touristische Städtchen. Ist also kein Muss, aber ein Kann.

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Wenn wir die Ostküste entland weiter südlich fahren, gelangen wir zu meinen absolut liebsten Ausflugszielen. Dort gibt es (schon ein ganzes Stück weit südlich von Alberobello – ca. 1,5 Stunden Fahrt) die Grotta della Poesia, eine türkisblaue Grotte, die durch kleine Höhlen mit dem Meer verbunden ist und in die man – wenn man sehr mutig ist 😉 – reinspringen kann. Definitiv ein Ziel, das sich bei schönem Wetter lohnt.

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Kurz dahinter findet ihr den Torre dell´Orso, auch die Karibik des Salento genannt. Für mich der schönste Strand der Gegend, mit sauberem, türkisblauen Wasser und wunderschönen Felsen, die aus dem Wasser ragen und die man auch von etwas weiter oben noch bestaunen kann.

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Nach ein paar Minuten Fahrt erreicht ihr Sant Andrea, ebenfalls eine wunderschöne Steilküste, von der man in türkisblaues Wasser schaut.

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Der südlichste Punkt des Salento ist die Stadt Leuca, dort fand ich es persönlich aber nicht so schön.

Als es bei uns an der Ostküste geregnet hat, sind wir innerhalb einer Stunde mit dem Auto an die Westküste gefahren. Dort befindet sich Gallipolli (eine etwas größere Stadt) und jeweils nördlich und südlich davon gibt es ebenfalls sehr schöne Badebuchten, zum Beispiel die Baia Verde. Was mir dort nicht so gut gefallen hat, waren die fliegenden Händler, die dir ständig etwas andrehen wollten und der leicht verdreckte Strand. Das Wasser war aber super schön.

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Ein Stück weiter südlich davon findet man die Badebucht „Maledive de Salento“, ebenfalls ein heller Sandstrand mit türkisblauem Wasser.

Nun zum wichtigsten: Wo kann man gut essen?
Kulinarisch werdet ihr in dieser Gegend ganz wunderbar versorgt. Wenn ihr mal keine Lust habt, selbst zu kochen, können wir euch die Trattoria la Bersagliera in Surano empfehlen. Wunderbares Essen zu super Preisen. Dort solltet ihr aber vorher anrufen und reservieren. Sonntag und Monat haben sie geschlossen und sonst öffnen sie erst abends um halb 9, was für die Gegend ganz normal ist. Tel.: +390836938236
Ein weiteres, absolut wunderbares Restaurant ist die Taverna del Porto bei Porto Tricase. Definitiv anrufen, sonst bekommt man keinen Platz mehr. Absolut zu empfehlen sind die gemischten Antipasti di Mare und der weiße Hauswein. Abends soll es dort die beste Pizza der Gegend geben, wir waren allerdings mittags da und wurden aber auch ohne Pizza nicht enttäuscht. Tel.: +390833775336
Wenn ihr einfach nur einen Aperitivo einnehmen wollt und dazu ein paar kleine Snacks knabbern wollt, kann ich die Enoteca „Delizie in Contea“ ganz oben in Castro empfehlen. Dort gab es einen super Weißwein und der Besitzer dort ist ein absoluter Kenner.

Noch ein kleiner Buchtipp meinerseits: One Night in Italy von Lucy Diamond. Eine bessere Urlaubslektüre gibt es für diesen Ort kaum 🙂

Und nun das, wofür ihr alle wohl eigentlich hier seid: der Link zu unserem wunderschönen Haus:

https://www.airbnb.de/rooms/5694667

 

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Das Haus liegt bei Marittima, direkt neben Castro und ist im Vergleich zum super riesigen Grundstück relativ klein und nur für 2 Personen gedacht, also statt Familienurlaub eher für ein Pärchen alleine. Im Haus gibt es alles notwendige, die Küche ist perfekt ausgestattet, es gibt sogar Strandhandtücher und einen Fön (das, was ich mich immer als erstes frage 🙂 ).

Ihr könnt Dorella allerdings auch privat per Email (dorella.ghirlanda@alice.it) kontaktieren. Schreibt ihr aber am besten auf Englisch oder Italienisch, Deutsch spricht sie nicht 🙂 und sagt ihr ganz liebe Grüße von mir, sie war wirklich eine super Gastgeberin.

Bitte lasst es mich unbedingt wissen, wenn ihr in die Gegend kommt! Ich kann einen Urlaub vor Ort jedenfalls nur empfehlen, es war wunderschön.

Und jetzt erstmal Arrivederci

Eure Lary

Hyggecamping in Dänemark

Eine frische Brise, salzige Seeluft, Steine sammeln am Strand. Das ist für mich Dänemark. Genauer gesagt Møn, die Halbinsel, auf der wir nun schon zum zweiten Mal waren. Dieses Jahr sind wir wieder zum Zelten in den hohen Norden gefahren und es war beinahe noch schöner, als beim letzten Mal. Einfach, weil wir dieses Mal Hygge im Gepäck hatten. Dieses Gefühl von Hygge hatte ich die letzten Urlaube in Dänemark auch schon, nur hatte ich bisher aber keinen Begriff dafür. In eine Decke eingekuschelt auf´s Meer schauen, sich schreiend in die kalten Fluten stürzen und danach in ein kuscheliges Handtuch einmummeln, ein Picknick am Stand, aus dem Zelt auf die Dünen blicken, wenn die Sonne aufgeht. All das ist für mich Sommerhygge pur. Ich habe für euch meine liebsten Momente diesen Urlaub und ein paar Tipps für ultimatives Hyggecamping hier gesammelt.

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Was packen?

Damit euer Zelturlaub (auch im Sommer) nicht durch das doch recht wechselhafte Wetter verdorben wird, solltet ihr eine vielseitige Garderobe mitnehmen. Ein Windbreaker, eine Regenjacke und Gummistiefel können goldwert sein, genauso kann euch ein großer Sonnenhut oder eine starke Sonnencreme den Tag retten. Wir hatten beide Fälle des öfteren. Am besten packt ihr einfach von allem etwas ein, dann solltet ihr auf der sicheren Seite sein.

Was in Dänemark (oder im Norden generell) nicht fehlen sollte, ist Autan (oder ein anderen Mückenabwehrspray), Stichsalbe und Citronellakerzen. Wir hatten bei unseren bisherigen Aufenthalten unglaubliches Glück mit Insekten, diesmal gab es jedoch eine regelrechte Mückenplage. Vorbereitung (und sich nicht verrückt machen lassen) ist hier alles. Um Mücken am Zelt zu vermeiden, solltet ihr es möglichst nah an das Meer oder eine windige Stelle platzieren.

Sonstige Ausstattung?

Wer mit einem Zelt nach Dänemark reist, sollte auf die Größe des Zelts achten. Wir hatten ein relativ kleines Zelt für zwei Personen, dessen Vorraum man bei Regen nur als Unterschlupf  nutzen konnte, wenn er leer war. Wenn man in eine Gegend fährt, in der die Regenwahrscheinlichkeit relativ hoch ist, ist ein großes Vorzelt als Aufenthaltsmöglichkeit sehr, sehr nützlich. Ansonsten macht man es sich eben im Schlafraum mit einem guten Hörspiel gemütlich. Das Schöne am Regen an der Küste ist, dass er meist nie lange bleibt. Nicht umsonst nennt man Møn auch die dänische Karibik.

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Um das ultimative Hyggefeeling im Zelt zu bekommen, sind für mich Decken und Kissen en masse wichtiger als das Zelt selbst. Wenn wir länger als eine Nacht zelten, nehmen wir immer unsere Bettdecken und Kissen, die wir auch sonst zum Schlafen benutzen, mit. Schlafsäcke sind zwar gemütlich, aber nichts ist gemütlicher als die eigene Bettdecke. Und wer mit Zelt, Nahrung für eine Woche und Kleidung anreist, hat bestimmt auch noch Platz für ein paar ordentliche Decken. Genauso wichtig ist die Matratze. Isomatten sind für Camper. Hyggecamper nehmen ein aufblasbares Luftbett mit 🙂 vorher unbedingt auf Löcher überprüfen!

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Ansonsten: viiiele Kerzen (die einen starken Wind aushalten können) und eine Solarlichterkette für die ultimative Gemütlichkeit. Sehr zu empfehlen sind außerdem Decken für den Strand, die notfalls auch mal dreckig werden können oder von unten einen Feuchtigkeitsschutz haben. Für die Nacht: Taschenlampen!

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Was essen?

Essen wird bei uns groß geschrieben. Die Stimmung kippt, wenn es nichts anständiges zu essen gibt. Die Basis ist natürlich ein vernünftiger Kocher. Wir benutzen einen Trangia-Kocher, damit haben wir bisher immer wunderbar kochen können. Zur Basis gehören selbstverständlich auch zwei vernünftige Stühle und ein Tisch. Niemand hat Spaß, wenn er eine Woche oder länger mit krummem Rücken auf dem Boden kochen muss. Für nach dem Essen ist eine kleine Spülwanne sehr nützlich, man muss das Geschirr ja zu einer Spülstelle tragen. Und der letzte Tipp: In der Heimat so viele Vorräte wie möglich kaufen und mitnehmen. Ist deutlich billiger, kühlen kann man beim Zelten sowieso nichts und Spezialitäten kann man dann vor Ort holen. Kommen wir aber zu unseren liebsten Camping-Gerichten:

Die wichtigste Mahlzeit ist das Frühstück. Da dürfen keine Abstriche gemacht werden. Kaffee muss auch ohne Küche sein. Mit einer French Press oder einer klassischen Espressomaschine (diese Alu-Kännchen) geht das auch ganz einfach unterwegs. Kaffeepulver und kleine Kondensmilch nicht vergessen! Avocado und Grapefruit halten sich auch gut ohne Kühlschrank und Knäckebrot ist (im Vergleich zu unserem guten alten Bauernbrot) auch nach einer Woche noch knackig. Wer es deftig mag, kann Dosenwurst mitnehmen.

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Hot Dogs! Ist in Dänemark sowieso Pflicht. Wir haben in Deutschland Brötchen, Gurken, Röstzwiebeln, Senf, Ketchup und Würstchen im Glas besorgt und uns vor Ort aufgrund hoher Nachfrage dann nochmal mit Pølsern eingedeckt.

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Nudeln in allen Variationen. Mit Pesto oder Fertigsoße.

Suppen, Tees und Kakao. Alles, was warm macht. Für den Kakao könnt ihr kleine Milchpackungen kaufen, die ihr schnell aufbraucht.

Grillgut. Und einen Grill. Gemüse und Baguette zum Grillen von Zuhause aus mitnehmen und Fleisch vor Ort besorgen.

Proviant für zahlreiche Picknicks! Die Picknicks waren fast das schönste diesen Urlaub. Gegrilltes Brot, Salamisticks (zum Beispiel von Aoste), Nüsse, eine große Auswahl an Antipasti (selbstverständlich nur das, das nicht gekühlt werden muss) und vor allem: Rotwein!

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Und was, wenn es die ganze Zeit regnet?

Besorgt euch vorher genügend Bücher, ein Kartenspiel und vor allem Hörbücher! Harry Potter und der Hobbit haben uns schon so manchen Regentag gerettet. Es gibt nichts gemütlicheres, als bei Regenprasseln auf dem Zeltdach in eine dicke Decke eingekuschelt Hörspiel zu hören. Und vor allem: Lasst euch den Regen den Tag nicht vermiesen! Miese Stimmung macht alles viel schlimmer. Einfach raus aus dem Zelt, mit großem Geschrei ab in die Fluten und wenn ihr aus dem Wasser kommt, sieht alles überhaupt nicht mehr schlimm aus, versprochen!

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Wenn euch der Regen dennoch vom Zeltplatz vertreibt (starke Heringe können euch in einer windigen Nacht retten!), ist ein Ausflug in ein kleines Fischerdorf, zu einem Hafen oder gar nach Kopenhagen (sofern nicht zu weit weg) sehr empfehlenswert.

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Unser Campingplatz war Camping Vestmøn im Südosten Dänemarks, mit dem Auto nur 70km von Kopenhagen entfernt. Ein weiteres sehenswertes Ziel auf Møn ist der Møns Klint, ein riesiger Kreidefelsen.

Meine Kopenhagen Tipps: ganz klassisch Nyhavn und Tivoli (sollte man mal gesehen haben), falls ihr Parkgeld sparen wollt (im Zentrum kann das sehr teuer werden), könntet ihr in der blauen Zone parken. Diese ist etwas weiter außerhalb, dafür lernt man auf dem Weg zum touristischen Zentrum die ganzen Außenbezirke und vor allem die ganzen kleinen Lädchen mit umso größerem Hyggefaktor kennen. Ich habe selten so viele kleine Läden mit so viel Herz auf einem Haufen gesehen. Eine Freundin hat mir außerdem Royal Kopenhagen empfohlen, das ist ein Geschäft für Einrichtung und Porzellan und war für mich einfach ein Träumchen! Wir haben bei unserem Ausflug in der Lyrskovgade geparkt, du bezahlst ein Ticket (ca. 1 Euro pro Stunde), musst allerdings auch stolze 40 Minuten ins Zentrum laufen. Unser Glück: Direkt am Ende dieser Straße ist Birthe´s Smørrebrød. Ein relativ unscheinbarer Imbiss mit einer sehr, sehr netten Dame aus den Niederlanden (Birthe hat zu dieser Zeit eine Pause gemacht), die dich gut gelaunt über die verschiedensten Arten von Smørrebrød aufklärt. Weder im restlichen Kopenhagen, noch im Supermarkt haben wir so günstiges (und dennoch unglaublich leckeres) Smørrebrød gefunden. Mein Favorit: geräucherte Makrele.

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Ich kann jedem, der nicht aus Zucker ist und ein bisschen Erholung braucht, einen Zeltausflug nach Dänemark nur ans Herz legen. Nirgends bin ich erholter als dort. Alleine ein tiefer Atemzug der Seeluft reduziert Stress um ein hundertfaches. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Hyggefieber und meiner Campingliebe ein bisschen anstecken und euch für euren nächsten Ausflug nach Dänemark oder auf einen Zeltplatz ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben.

Hej, hej! Eure Lari

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Emergency Soup – Asiatische Hühnersuppe

Um eine Grippe möglichst schnell einzudämmen, oder um zumindest irgendetwas zu tun, damit es einem wenigstens ein bisschen besser geht (selbst wenn es nur Einbildung ist), gibt es traditionell Hühnersuppe. Da wir es gerne ein bisschen schärfer mögen und ich bisher kein Rezept für asiatische Hühnersuppe gefunden habe, das mir 100% zusagt, hier unsere Variation einer asiatischen Hühnersuppe.

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Alles, was ihr braucht, sehr ihr oben. Außer die Cocosmilch, die hat es leider nicht auf´s Foto geschafft. Zur Sicherheit hier nochmal eine Liste:

  • 1 Suppenhuhn (Wir haben diesmal ein Maishuhn genommen. Ich nehme lieber Fleisch, das nicht tiefgefroren wurde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei nicht-gefrorener Ware das Fleisch zarter wird.)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein großes Stück Ingwer
  • Galgant
  • 4 Kaffirblätter
  • Zitronengras
  • Chilischoten (wir nehmen gerne einen Mix aus roten und grünen, wobei bei uns die grünen meistens mehr Pfiff haben, in unsere Suppe habe ich 3 rote und 2 grüne, das müsst ihr aber je nach gewünschtem Schärfegrad variieren)
  • 4 Möhren
  • 1 Porree
  • 1 rote Paprika
  • 1 Limette
  • ein Bund Thai-Basilikum
  • 1 Bund Koriander
  • 4-5 Champignons
  • Glasnudeln (je nach Bedarf, wir machen manchmal mit und manchmal ohne)
  • Sojasauce
  • Cocosmilch
  • Instant-Hühnerbrühe
  • 200g Sojasprossen (nach Bedarf)

All diese Zutaten reichen für eine ordentliche Portion Suppe, die man aber wunderbar einfrieren kann und sich immer, sobald sich die nächste kleine oder große Erkältung ankündigt, portionsweise auftauen kann 🙂

Zuerst das Huhn ordentlich waschen und in einen großen Topf legen. Zwiebeln, Knoblauch, den Großteil des Ingwers und 2 Möhren schälen und klein schneiden. Zitronengras, Galgant und die Hälfte der Chilis ebenfalls klein schneiden und alles zusammen mit den Kaffirblättern zum Huhn in den Topf geben.

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Den Topf nun mit ca. 2-3 Litern Hühnerbrühe auffüllen (so, dass alles bedeckt ist) und das ganze 1,5 Stunden köcheln lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Möhren, Porree, nochmal ein bisschen Ingwer, Paprika, Pilze, Koriander und Thai-Basilikum waschen und klein schneiden. Falls ihr Glasnudeln benutzt, diese nach Anleitung garen und klein schneiden.

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Nach der Kochzeit könnt ihr das Suppenhuhn aus dem Topf holen und auf einem Brett kurz abkühlen lassen. Währenddessen den Topfinhalt durch einen Sieb gießen und die Brühe auffangen. Diese kommt wieder auf den Herd, das „Gesiebte“ brauchen wir nicht mehr. Bis auf die Pilze und die Hälfte der Kräuter (die andere Hälfte dient zu Dekozwecken 🙂 ) könnt ihr das Gemüse jetzt für ca. 20 Minuten in der Brühe kochen, bis es weich ist. Währenddessen könnt ihr das Hühnerfleisch vom Knochen trennen, die Haut verwende ich nicht für die Suppe. Fleisch klein schneiden und zurück in den Topf.

Nach 20 Minuten könnt ihr die Champignons in die Suppe geben und je nach Belieben die halbe oder die ganze Dose Cocosmilch, einen ordentlichen Schuss Sojasoße und Limettensaft hinzufügen. Falls nötig, noch etwas Salz. Das ganze dann nochmal für 5 Minuten köcheln. Die vorgekochten Nudeln können danach ebenfalls rein. Falls ihr Sojasprossen benutzt, können diese ebenfalls kurz vor Schluss in die Suppe. Alles nochmal kurz aufkochen, ein letztes Mal abschmecken und in Schüsseln verteilen. Mit dem restlichen Koriander und Thai-Basilikum garnieren.

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Allen, die die Suppe aufgrund einer Grippe brauchen, wünsche ich gute Besserung und allen, die wie ich heute ohne Erkältung einfach so mitessen, wünsche ich guten Appetit!

Meine Haarfarbe

Da ich so oft auf meine Haarfarbe angesprochen werde (unter anderem auch an der Tankstelle oder bei der Post 🙂 ), dachte ich mir, ich verfasse einfach mal einen allgemein zugänglichen Beitrag darüber, wie meineFarbe entsteht.

Alle 3-4 Monate lasse ich meine Haare beim Friseur blondieren und färben. Das ist eine relativ unangenehme und auch relativ kostspielige Prozedur, deshalb mache ich das auch nur so selten. Da ich von Natur aus aber relativ hell bin, fällt das nicht so auf.

Mein Friseur benutzt für den Grauton die Farben der folgenden Marke:

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Und die folgenden Farben:

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Meistens wird mir eine Mischung aus 10/1 und 10/2 aufgetragen, die dunklere Farbe hat dabei den größeren Anteil der Mischung (2/3).

Da sich diese Farbe trotz Color-shampoo relativ schnell wieder auswäscht, helfe ich fast jede Haarwäsche mit Silbershampoo nach. Ich benutze am liebsten das hier:

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Es ist im Vergleich zu den Shampoos, die in der Drogerie erhältlich sind, mit einem Preis von 10€ etwas teurer, es wirkt dafür aber auch doppelt so gut. Kaufen könnt ihr das im Friseurladen oder über Amazon. Ich lasse das ganze immer zwischen 2 und 5 Minuten einwirken, je nach gewünschter Graustärke.

Da Silbershampoos die Haare etwas austrocknen, benutze ich regelmäßig eine Kur und pflege meine Haare mit Arganöl.

Das war´s auch schon! Ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen und freue mich auf Feedback und Fotos von eurem „Grannystyle“ 😉

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Alles Liebe

Eure Lari

Zimtschnecken

Hier findet ihr nun endlich das Rezept für die allseits beliebten Zimtschnecken!

Für die Basis benötigt ihr einen Hefeteig, dafür könnt ihr entweder einen fertigen Hefeteig aus dem Kühlregal nehmen (ich benutze gerne den von Henglein), oder ihr macht selbst einen, dann braucht ihr:

500g Mehl
1Pck Trockenhefe
50g Zucker
1 Prise Salz
200ml Milch
1 Ei
5EL Pflanzenöl

In einer Schüssel Mehl, Trockenhefe, Zucker, und Salz mit einem Löffel vermengen.
Die Milch in einem Topf erwärmen, bis sie lauwarm ist. Diese dann über die Mehlmischung geben.
Ei und Öl dazu und alles gut verrühren. Jetzt ein feuchtes Küchentuch über der Schüssel ausbreiten und den Teig 1 Stunde gehen lassen. Er sollte sich dann verdoppeln.

Nach der Ruhezeit könnt ihr ihn dann zu einem Rechteck (ca. 5mm dick) ausrollen.

…für die „Faulen“ geht es hier weiter 🙂

Ofen auf 180 Grad (Ober- Unterhitze) vorheizen und eine runde Springform mit Backpapier auslegen und einfetten.

Ihr braucht für die Füllung der Schnecken noch:

100g Butter, geschmolzen
60g Zucker
1-2TL Zimt, je nach Belieben.

Ihr streicht den Teig nun mit der Butter ein und streut die Zimt-Zucker Mischung darüber.

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Danach rollt ihr ihn dann zu einer Schnecke auf.

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Die Rolle dann in 2-3cm dicke Scheiben schneiden und sie mit etwas Abstand in die Kuchenform legen.

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Das ganze dann ca. 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Falls ihr noch eine Art Frosting machen wollt, seht ihr die Anleitung dafür hier:

Ihr braucht: 2 EL Puderzucker, 3 EL Frischkäse, 2 EL Milch

Das ganze mit dem Mixer verrühren, bis eine sämige Masse entsteht. Wenn die Schnecken aus dem Ofen kommen, könnt ihr sie direkt damit bestreichen. Ich „besprenkle“ sie immer nur mit dem Frosting, das sieht meiner Meinung nach etwas ästhetischer aus 🙂 das könnt ihr machen, wenn die Schnecken warm aus dem Ofen kommen.

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